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Kritik: Malala - Mädchen mit Buch

Während das Publikum den Saal betritt, steht die Schauspielerin (Christine Ochsenhofer) auf der Bühne und redet mit sich selbst, in der Hand ein Diktiergerät. Das Bühnenbild an sich ist sehr simple gehalten, mit einem kleinen Tisch mit Teebeuteln, Obst und einem Regenschirm. Es ist relativ schnell klar, dass es sich um eine „Ein-Frau-Show“ handelt und auch später wird deutlich, dass es zu ständigem Rollenwechsel kommt, der aber sehr verständlich und übersichtlich gehalten ist.
Zu Beginn geht es um eine Journalistin die eine Schreibblockade hat und versucht über die junge Menschenrechtsaktivistin Malala ein Theaterstück zu verfassen. Es soll um ihre Lebensgeschichte und ihren Weg in die Politik gehen, aber auch um andere Mädchen die sich für ihre Rechte einsetzten. Das Theaterstück ist teilweise auch interaktiv, aber zu einem erträglichen Punkt, an dem es auch für das Publikum angenehm bleibt.
Das Stück ist unerwartet lustig und informativ, aber auch berührend und inspirierend. Ebenfalls wird das Publikum zum Überlegen und Nachdenken der Situation in Pakistan aber auch um Religion, Frauenrechte und Malalas Situation angeregt. Auch das Publikum hat sich zu einer Diskussion über den Islam und seine Religion inspirieren lassen, die in der Nachbesprechung geführt wurde.
Zusammenschließend lässt sich sagen, dass das Theaterstück sehr gut und auf jeden Fall empfehlenswert ist.
Mia Schleebach – Pirckheimer Gymnasium