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Kritik: Tigermilch

In dem Stück Tigermilch, inspiriert durch den gleichnamigen Roman von Stefanie de Velasco, stehen die wahre Freundschaft, das Erwachsenwerden, die erste große Liebe und das sehr aktuelle Thema der Abschiebung im Vordergrund.
Tigermilch handelt von den zwei besten Freundinnen Nini und Jameelah, die zusammen durch dick und dünn gehen seit sie klein sind.
Die Geschichte der Beiden wird in der Inszenierung von zwei Frauen (Nadja Duesterberg und Sibel Polat) gespielt, die während der Aufführung ständig in andere Rollen schlüpfen. Und somit den Zuschauern sehr viel Platz für eigenes Kopfkino lassen. Mit passender live Musik steht den zwei Freundinnen eine weiterer Schauspieler (Öğünç Kardelen) zur Seite.
Dazu kommt das sehr kreative Bühnenbild aus alten Kühlschränken, die mit ihrer Anordnung eine Großstadt darstellen und gleichzeitig die Hitze der Emotionen herunter kühlen.
Alles in Allem ist zusagen, dass das Stück viele verschiedene Seiten aufweist. Mal ist es lustig und verrückt, dann wieder ernst und nachdenklich und auf jeden Fall sehenswert!
Ich persönlich finde, dass das empfohlene Alter der Zuschauer von 15 Jahren nicht unterschritten werden sollte, aufgrund der teilweise etwas „extremen“ Ausdrucksweise.
Johanna Eberle – Pirckheimer Gymnasium