StartseiteLicht.BlickeAktivitätenSchülerjuryKritik: Sophie Krog Teater - "Circus Funestus" (2)

Kritik: Sophie Krog Teater - "Circus Funestus" (2)

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Circus Funestus ist ein Stück, das sich als Puppentheaterstück von anderen Stücken des Festivals unterscheidet.

Am Ende konnte man sehen, dass eine Puppenspielerin und ein Puppenspieler das Stück verwirklicht hatten. Dies war für mich eine Überraschung, da die Bewegungen und die Charakteränderungen sehr schnell und präzise waren. Da auf der Bühne keine Menschen als Schauspieler zu sehen waren, wurden charakterliche Entwicklungen durch detaillierte Bewegungen (z.B. Geschwindigkeit der Bewegungen, Augenbewegungen), Sprechweisen (z.B. Akzente, Betonungen) und die Effekte im Theater (Beleuchtung, Geräusche und Benutzung von Rauch) auf kreative Weise umgesetzt. Man konnte sich allgemein mit den Puppen identifizieren.

Das Stück wurde durch kleine Details (z.B. Mini-Versionen von den Figuren, die Unterwasserszenen) verstärkt. Die Kameraszenen und das Lied am Ende kamen mir aber zu lang und teilweise unnötig vor. Das genaue Aussehen von zwei Charakteren (Flea und Bigfoot) wurde fast bis zum Ende geheim gehalten, vorher waren sie nur in Ausschnitten zu sehen. Die Figuren am Ende komplett zu sehen war auf jeden Fall befriedigend.

Nachdem die beiden Spielenden vor das Puppentheater traten und das Publikum begrüßt hatten, gab es eine Nachszene, die die Geschichte zu einem Ende brachte, was gut ist. Circus Funestus war generell ein lustiges Puppentheaterstück mit einer Geschichte, die leicht zu verstehen ist.

Von Burakhan Hergüner, Willstätter Gymnasium Nürnberg