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Kritik: Plastic Heroes

Beim Betreten des Saales ertönt laute Marschmusik, welche den Zuschauer sofort in eine Gänsehautstimmung versetzt. Im Zentrum der Bühne steht ein Tisch mit einem Stuhl, der zum Publikum gerichtet ist. Auf den Tisch wird Licht gestrahlt. Nachdem das Publikum ruhig in den Reihen sitzt beginnt der Schauspieler (Ariel Doron) mit dem Stück „Plastic Heroes“.

Die Szenen, die mit Spielzeug wie kleinen Spielzeugsoldaten, Puppen und einem Kuscheltier-Tiger dargestellt wurden, wurden meistens durch eine Spielsprache, wie Kinder sie oft nutzen, unterstützt. Dies sorgte auch für das ein oder andere Schmunzeln im Publikum. Gesprochen wurde in einem klar verständlichen Englisch. Die Mimik des Schauspielers und der dazugehörige Ton zeigten die Stimmung in jeder einzelnen Szene genau. Die Abwechslung zwischen ernsten und lustigen Szenen war relativ schnell. Zeitweise zogen sich diese jedoch auch etwas. Auch ein kurzes interaktives Gespräch zwischen einem Spielzeugsoldaten und dem Publikum lud den Zuschauer dazu ein sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.

Das Stück war durch den gespielten Krieg nicht nur spannend, sondern auch schockierend.
In der Nachbesprechung wurde vor allem besprochen welche Wirkung dieser gespielte Krieg auf den Zuschauer hat. Hierbei erzählte der Darsteller auch von anderen Eindrücken zum Theaterstück von internationalen Auftritten.

Zusammenfassend war die Darstellungsweise mit den Spielzeugfiguren eine besondere Art und Weise sich dem Thema Krieg zu nähern und es war sowohl ein interessantes und ernstes als auch ein lustiges und unterhaltsames Theaterstück.

Konstantin Benthues – Pirckheimer Gymnasium