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Kritik: Herr Macbeth oder Die Schule des Bösen

Unverständliches Gekrächze ist von vier Gestalten auf der Bühne zu hören. Niemand weiß wer sie sind oder was sie machen werden. Erst im Laufe der Zeit werden die Rollen klar, obwohl ständiger Rollenwechsel besteht.
Es geht um das Stück ,,MacBeth oder die Schule des Bösen”, aufgeführt vom ,,Vorstadttheater Basel”. Trotz der ernsten Geschichte gelingt es den Schau-spielern das Geschehen durch Witz und guter Erzählung aufzulockern. Während dem Voranschreiten des Stückes selbst bleibt die Ernsthaftigkeit und teilweise Traurigkeit bestehen, denn zum Trotz der witzigen Erzählung sterben Freund und Feind und halten somit das gesamte Stück interessant und unterhaltsam.
Im Laufe der Produktion werden die Szenen mit Monologen, Gesang und Musik der Schauspieler begleitet. Das heißt: Gefühle oder Situationen werden erläutert, sowie Szenen vorher angesagt. Dabei spielen die Monologe durchgehend eine wichtige Rolle für das Theaterstück, da sie dieses, durch verschiedenste Späße, am Leben erhalten und noch unterhaltsamer Gestalten. Das Schauspiel dauert zwar lange, jedoch schadet dies dem Stück nicht, denn es ist immerzu hinreißend. Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Theaterstück eine ernste Geschichte vortrefflich auflockert und dem Zuschauer auch eine unterhaltsame Zeit bereitet.

Svetoslav Tsvetkov – Pirckheimer Gymnasium