Wir trauern um Gregor Leschig

Einer, der eine Lücke hinterlässt.

Wir trauern um Gregor Leschig, Vorstandsmitglied, Theatermacher, Kneipenpächter und langjähriger Wegbegleiter des Gostner Hoftheaters.

Gregor stieß im Jahr 2000 mit der Produktion „Hermann Kesten – Was ist der Mensch“ zum Gostner und hat sich sofort und dauerhaft mit großem Engagement in die ehren- und hauptamtliche Arbeit am Haus eingebracht. Auch außerhalb des Gostners war Gregor in verschiedene Projekte in seiner ursprünglichen Heimat Nordrhein-Westfalen, bei ver.di und der Volksbühne auf AEG sowohl kulturell als auch gesellschaftlich aktiv. Mit großer Hingabe und Akribie brachte er aktuelle soziale und politische Konflikte in theatrale Formen und transportierte somit die Geschehnisse direkt und authentisch auf die Bühne.

Als Regisseur inszenierte Gregor zuletzt „Gut gegen Nordwind“ am Gostner. Als Vorstandsmitglied sorgte er vor allem in den letzten Jahren für viel Ruhe in einer stürmischen Zeit, als Pächter brachte er frischen Wind in unsere Theaterkneipe, als Theaterpädagoge war er gerade dabei, Fahrt für ein neues Projekt aufzunehmen und als Freund – ja, als Freund hinterlässt er mit Sicherheit die größte Lücke.

Wir sind sehr dankbar, dass Gregor uns so lange und mit so viel Leidenschaft zur Seite stand & bleiben in Gedanken bei seiner Familie, seinen Freund*innen, Kolleg*innen und allen weiteren Menschen, die er geprägt und berührt hat.