Jugendtheaterfestival "licht.blicke.5" 21. - 30.10.2009
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Workshop: SCHÜLERJURY "OUR VIEW" |
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Leitung: Nathalie Reinecke und Tilmann Seidel
Ein bewährter "licht.blicke."-Pfeiler ist die Schülerjury, die mit kritischen Blicken das Festival begleitet. Was es bedeutet, in dieser Jury mit dabei zu sein, hat eine Teilnehmerin von "licht.blicke.4" folgendermaßen beschrieben: "In der Schülerjury haben wir alle Hände voll zu tun: Wer schreibt über welches Stück und wann müssen die Kritiken fertig sein? Wann und wo besorgen wir die Preise? Wie organisieren wir die Preisverleihung? Zu jedem Stück soll einer von uns eine Kurzkritik verfassen, um anderen Zuschauern unsere Eindrücke weiterzugeben. Am Freitag dürfen wir dann unter den Stücken, die uns am besten gefallen haben, unseren Schülerjury-Preis vergeben."
Die öffentliche Preisverleihung findet am Freitag, 30. Oktober, ab 20.30 Uhr im Theatercafé des Hubertussaals statt.
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Workshop: AUF WIEDERSEHEN IM CAMP |
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Leitung: Jean-Francois Drozak
Abu Ghraib und Guantanamo Bay - Namen von Gefängnissen, die in jüngerer Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt haben. Doch wie waren die Zustände für gefangene Soldaten während und direkt nach dem Zweiten Weltkrieg? Noch gibt es Zetzeugen, die hierüber berichten können. Und dieses dokumentarische Material diente dem Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak als Ausgangsbasis, um in seinem Workshop die These zu untersuchen: "Stell dir vor, du bist in Kriegsgefangenschaft und es geht dir besser als je zuvor". Vor diesem Hintergrund entwickeln vier Nürnberger Schultheatergruppen eine Szenenfolge, die das Leben in einem amerikanischen Gefangenenlager beleuchtet. Ende des Zweiten Weltkriegs waren über 300 000 deutsche Soldaten in den USA in Gefangenschaft. Sie lebten den Umständen entsprechend in "luxuriösen" Verhältnissen. Während die Bevölkerung und die amerikanischen Soldaten hungerten, boten die Camps in Amerika eine sehr gute medizinische Versorgung, reichhaltige Verpflegung und sogar Freizeitmöglichkeiten.
Nachdem die beteiligten Schulklasen im Vorfeld des "licht.blicke."-Festivals die Grundidee für eine Szene erarbeitet haben, bezieht man für kurze Zeit Quartier auf AEG. Dort finden die szenische Feinabstimmung und die öffentliche Präsentation am 29. Oktober statt.
Am 29.10. um 17 und 19 Uhr auf dem AEG-Gelände, Muggenhofer Str. 135 Eintritt frei!
Mit Unterstützung von MIB Fünfte Investitionsgesellschaft mbH
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DER SANDMANN |
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 | Grundkurs Dramatisches Gestalten des Carl-Orff-Gymnasiums UnterschleißheimDER SANDMANNnach E.T.A. Hoffmann 16. November 1815. Nathanael ist tot. Erhängt. - Ermordet? Oder doch ein Suizid? 194 Jahre später nimmt die Polizei den Fall wieder auf und ermittelt mit unorthodoxen Methoden.
E.T.A. Hoffmann hat den Sandmann seiner Sammlung "Nachtstücke" zugeordnet, da es darin um die Schattenseiten des Menschen geht. Alles Wesentliche der Erzählung hat so ein Doppelgesicht. Die Zwiespältigkeit der Personen lässt die Geschichte oft unheimlich wirken. Fiktion und Wirklichkeit gehen ineinander über.
Die Darbietung als Krimi im Stil eines Tatorts, mit filmischen Einblendungen, stimmungsleitender Musik und skurrilen Verhörmethoden soll so nicht nur gegenwärtige Sehgewohnheiten persiflieren, sondern gerade Hoffmanns Stil bühnenwirksam aufgreifen: in Verhören, Einblendungen und Rückblenden wendet sich ständig die Erzählperspektive und die temporeiche Darbietung mit teilweise parallelen Handlungen und synchronen Sprechern soll zugleich informieren, verwirren und erschlagen.
Die Geschichte um Kindheitstraumata, Wahrheitssuche, Liebe, Sex und Abgründe lässt die Selbstverliebtheit des Erbauers von Olimpia konsequent in die Frage münden: "Ob Mensch oder Maschine, wer kann das noch so genau unterscheiden? Eines Tages wird man offiziell zu attestieren haben, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."
ab 14 Jahren Freitag, 30.10.09 / 10.30 Uhr und 19 Uhr Hubertussaal |
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POETRY SLAM U 20 |
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| 3. NürnbergerPOETRY SLAM U20
Leitung: Michael Jakob Nach 2006 und 2007 findet zum dritten Mal in Nürnberg ein Poetry Slam für den literarischen Nachwuchs statt. In Zusammenarbeit mit dem Gostner Hoftheater präsentiert der fränkische Poetry Slam Meister Michael Jakob die "jungen Wilden" aus ganz Franken! Dichterinnen und Dichter bis einschließlich 20 Jahre stellen dem Publikum ihre selbstverfassten Texte vor, in einem spannenden Wettkampf wird der beste Beitrag prämiert! Jeder, der eigene Texte schreibt, darf mitmachen (maximal 10 Plätze), dabei ist folgendes zu beachten: außer einem Textblatt sind keine Hilfsmittel erlaubt, ebenso dürfen keine reinen Gesangsnummern vorgetragen werden und es gilt ein Zeitlimit von sieben Minuten! Ansonsten ist alles erlaubt, was mit Stimme und Körper machbar ist! Poetry Slam heißt: Literatur zum Leben erwecken! Comedy-Kurzprosa, Performance-Lyrik, Rap-Texte und Dadaistisches treffen aufeinander und nicht selten ist die Stimmung ähnlich euphorisch wie bei einem Rockkonzert. Kein Wunder, gilt Poetry Slam doch als der Rock´n´Roll der Literaturszene! Außerhalb des Wettbewerbs tritt der amtierende deutschsprachige U20-Meister Bleu Broode (Erfurt) auf.
Infos: www.michaeljakob.de und www.frankenslam-de Anmeldung: 0160 - 941 965 97 |
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ROBINSON & CRUSOE |
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Junges Schauspielhaus Düsseldorf ROBINSON & CRUSOE
Tanztheater von Nino d’Introna und Giacomo Ravicchio
Koproduktion mit dem Tanzhaus NRW

ab 10 Jahren Mittwoch, 28.10. / 10.30 und 14.30 Uhr Spielort: Hubertussaal Dauer: ca. 70 Minuten Regie und Choreografie: Renat Safiullin und Katja F. M. Wolf Bühne und Kostüme: Ulv Jakobsen Mit: Christof Seeger-Zurmühlen, Xolani Mdluli, Mathias Haus www.junges-schauspielhaus.de www.take-off-junger-tanz.de Zwei Männer, ein schwarzer und ein weißer, retten sich schicksalhaft auf dieselbe kleine Insel. Ihre Begegnung führt sofort zu einem Kampf um Überlegenheit und Rang. Mit jeder Runde wendet sich das Blatt. Kein Sieger. Keine gemeinsame Sprache. Machtspiele, Furcht, aber auch Komik, Slapstick, gemeinsame Erinnerungen, Sehnsüchte und Skurriles rhythmisieren den Kampf ums Dasein. Der Schlagwerker begleitet oder treibt die Darsteller, zunehmend bemächtigen sich tragikomische Elemente der Handlung. Bevor die beiden die Insel verlassen, vergraben sie ihren Zivilisationsmüll. „Faszinierend ist, dass diese Aufführung über Integration, Abbau von Vorurteilen und Überwinden von Kultur- und Sprachbarrieren mit einem Minimum an Worten auskommt. Wohl gerade deswegen kam sie bei 13- und 14-Jährigen so unmittelbar an.“ Rheinische Post Preise und Auszeichnungen (Auswahl): Jurypreis für eine „bemerkenswerte Inszenierung“ beim 23. Kinder- und Jugendtheater Treffen NRW 2007 Eingeladen zum 16. Weltkongress der ASSITEJ 2008 nach Adelaide, Australien
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